Presse

SZ, 4. Dezember 2004, SZ-Adventsserie
Am Fuße des Kottmars in Walddorf bietet das "Haus Spinnwebe" echte Oberlausitzer Tradition. Wie es der Name des Umgebindehauses schon sagt: Hier wird gesponnen und gewebt. In der altertümlichen Webstube kann man der Weberin über die Schulter schauen und die Herstellung mitverfolgen. Noch besser geht das, wenn man selbst Hand anlegt: Bei Karla Tröger kann jeder die Schiffchen tanzen lassen und Tages- oder auch Wochenkurse besuchen...

Im Raum neben der Webstube werden die Artikel, darunter auch Sonderanfertigungen, verkauft. Für Weihnachten empfiehlt die Inhaberin Karla Tröger ihre hauseigenen Webstücke. "Da gibt es Jacken und Schals, Gardinen und auch Krawatten. Wir weben vorrangig mit Leinen, Schafwolle und manchmal mit Seide. Naturprodukte sind uns wichtig", erzählt Karla Tröger....

Heute kann bei ihr in Walddorf jeder einen Einblick ins Einmaleins des mittlerweile museumsreifen WEberhandwerks bekommen. Urlauber können auch gleich etwas llänger bleiben.


Im Sommer 2002 machte die Sendereihe "Achim unterwegs" des Mitteldeutschen Rundfunks mit Achim Menzel bei uns Station. Unser Haus Spinnwebe wurde vorgestellt, und Achim Menzel versuchte sich sogar im Spinnen. In dem im Garten aufgebauten Kochstudio wurden dann original Oberlausitzer Gerichte gekocht. Es gab Brotsuppe und Stupperle.
Die Erstausstrahlung der Sendung im Programm des MDR erfolgte am 27. Juli 2002.


Im Januar 2002 gehörten wir zu den ausgewählten Unternehmen, die den Freistaat Sachsen auf der "Grünen Woche" in Berlin vertreten durften. Hier ein Bild des Sächsischen Ministers für Umwelt und Landwirtschaft Steffen Flath an unserem Stand.


Stern Plus Städte- & Kurzreisen, 15/98

"..."Spinnen kann man relativ schnell lernen, fürs Weben dagegen reicht ein Wochenendkurs fast nicht aus", sagt Karla Tröger und peitscht ein Schiffchen durch das gespannte Flachsgarn. Die Webstühle in ihrer Schauwerkstatt in Walddorf nordwestlich von Zittau sind teilweise 250 Jahre alt. Um so eine bejahrte Maschine einzurichten, braucht selbst die Meisterin bis zu zwei Tagen.
Dabei erzählt sie Geschichten von Früher, als die armen Leineweber ihre Stoffe noch mit einer Karre 200 Kilometer weit nach Leipzig schoben. "Aber wir wollen kein Museum sein", sagt Karla Tröger und läßt ihre Besucher an den jüngeren Maschinen in Wochenend- oder Wochenkursen ein eigenes Stück Leinen weben..."


Die Sächsische Zeitung, Lokalredaktion Löbau hat uns während der gesamten Zeit im Haus Spinnwebe begleitet und regelmäßig über uns berichtet. Zwei Beispiele aus den vergangenen Jahren:

SZ, 25. Jan. 1995
"In Walddorf klappern wieder Webstühle im Umgebindehaus
Eine weitere Etappe bei der Umgebindehaussanierung und der Nutzunge der neu entstandenen Räumlichkeiten konnte kürzlich in der Walddorfer Langen Gasse 7 abgeschlossen werden. Nachdem die Außenfassade wieder im alten Glanz erstrahlt, ging es um das Einrichten der Handweberei und der Gestaltung des Ladens von Handwebmeisterin Karla Tröger. So befindet sich derzeitig der Handwerksbetrieb im Probelauf..."

SZ, 27. Mai 1999
"Handgewebtes findet wieder seine Abnehmer
...'Spinnwebe' wurde zum Geheimtip'
Mit den Koffern übers Land ziehen - das braucht die rührige Walddorferin heute nicht mehr. Ist doch ihre Handweberei am Fuße des Kottmar ein beliebter Anlaufpunkt für Einheimische und Touristen geworden. Diese ziehen in immer größerer Zahl durch die 'Spinnwebe', wie das Trögersche Umgebindehaus liebevoll getauft wurde - vorbei an Webstühlen, Stoffrollen und Souveniren...
Handweben ist zeitintensiv und anstrengend...
An allen fünf Webstühlen führt Karla Tröger das Traditionshandwerk vor, gibt auch Kurse..."